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Die jungen Wilden im Interview

12. Jun 2021

Unser Highlight an Ostern war die 16-stündige Live-Sendung mit unseren jüngsten Moderatoren. Max Löser und Christian Spangenberg standen Matthias Lißner rede und Antwort. 

Jungs, ihr seid mit die jüngsten Moderatoren bei Radio Klinikfunk
oder wie ihr sagt, „die jungen Wilden“. Wie ist das so für Euch?

Christian: 
Für mich ist das Alter im Verein eher unbedeutend. Wir alle haben
das Selbe Hobby. Reden, reden, reden. Oder wie man es modern
und fachlich nennt: Radio machen und moderieren. Ich selbst sehe
da keinen großen Unterschied, ob jemand 17 oder 56 ist.

Max: 
Ich glaube die Idee mit den „Jungen Wilden“ hatte Christian, aber
ich finde sie großartig. Selbstverständlich ist es ein tolles Gefühl
mit so jungen Jahren schon Radio
machen zu können und frischen Wind im Sender zu verbreiten!

Moderieren ist ja euer Hobby, aber wie sieht es denn zukünftig
aus? Wollt ihr nach der Schule auch in Richtung Funk gehen?


Christian:
Das kann ich mir auf alle Fälle vorstellen! Allerdings könnte ich mir
auch eine Zukunft mit Funk und Politik kombiniert vorstellen.

Max:
Was für eine Frage?! Auf alle Fälle! Und deswegen ist auch so toll,
schon so früh viele Erfahrungen sammeln zu können.

Das ihr gern mal verrückte Aktionen durchführt, haben wir ja schon
mitbekommen. Aber wie seid ihr auf eine 16-stündige live Sendung gekommen?


Christian: 
Max wollte unbedingt mal die Nacht durch moderieren und dann
meinte ich: Wieso nicht gleich 24 Stunden?!

Max:
Die Idee mit den 24 Stunden kam relativ unüberlegt an einem
Samstagabend und wir trugen sie direkt in den Programmkalender
ein. Ein paar Tage stellten wir unsere Idee dem Vorstand vor, mussten allerdings eingestehen, dass sich dies nicht mit dem Jugendschutzgesetz vereinbaren ließ.

Christian:
Weil es aber erlaubt ist, bis 24 Uhr Sendung zu machen, entschieden wir uns dazu, von 6 Uhr bis 22 Uhr Sendung zu machen.

Wie habt ihr euch vorbereitet? Ist eure Sendung komplett durchgeplant gewesen oder war auch vieles Spontan? Denn für eine so lange Sendezeit braucht man auch erstmal Content.


Max:
Vorbereitung – bitte was? (lacht)
Wir haben uns öfters zusammengeschaltet, sind aber ehrlicherweise kaum produktiv gewesen. Erst einen Tag vor der Show wurde es
ernst und wir erstellten einen Sendeplan für 6-15 Uhr, den wir aber
kaum einhielten, was gar nicht so schlecht war…

Christian:
Den Rest kann man sich denken…Es war Spontanität gefragt!

Bei solch einer langen Sendung, geht ja auch gern mal was schief.
Ist bei euch auch was schiefgelaufen?


Christian:
Nee, eigentlich nicht. Wieso sollte bei den „Jungen Wilden“ auch
was schief laufen?!

Max:
… hätte man sich aber auch denken können…Und selbst wenn
mal etwas schief lief, haben wir lauthals im Radio darüber gelacht!

Rückblickend auf die Sendezeit, wie K.O. wart ihr nach der Sendung?
Und was war das Anstrengendste?


Max: 
Ich war ziemlich K.O. und bin am Ostersonntag um 10 bzw. am
Montag erst um 11 Uhr aus dem Bett gepurzelt. Die Müdigkeit hat
auch meine Familie zu spüren bekommen!

Christian:
Ich bin mir nicht sicher, wie lange ich tatsächlich geschlafen habe,
allerdings war es das „müdeste“ Osterfest seit Jahren!

Würdet ihr so eine lange Sendezeit noch einmal machen?


Max:

Das halte ich mir mal offen… Der Spangenberg redet schon echt
viel… (Quatsch, ist bei mir aber genauso…) Wenn es ein großes
Buffet für uns geben würde, dann definitiv!

Christian:
Vorstellen auf alle Fälle, allerdings erst mit eigenem Führerschein,
um die Eltern nicht morgens um 04:30 Uhr aus dem Bett ins Auto
jagen zu müssen!

Danke Jungs! Und wir freuen uns schon auf den nächsten Marathon der „wilden Jungs“